Energiesparen/Umweltschutz

 

„Energiesparen ist die effektivste Energiequelle“

 

Energie sparen, ökologisch und qualitäts-

bewusst bauen, zu vertretbaren Kosten

das sind die Wünsche der meisten Bau-

herren. 

Bei stetig steigenden Energiekosten für

Heizöl und Gas ist die logische

Konsequenz, auf diese fossilen Energie-

träger völlig zu verzichten, was mit

unseren Passivhäusern gelungen ist.

 

Erstmalig werden Passivhäuser zu

akzeptablen Kosten angeboten, in einer

hohen Qualität, die ständig von unab-

hängigen Sachverständigen kontrolliert

wird. 

 

Somit besteht für jeden Bauherrn die

Sicherheit, dass hier nichts „schön- 

gerechnet“ wird, da der Begriff „Passiv-

haus“ derzeit noch nicht rechtlich ge-

schützt ist.

Das Passivhaus – Energiesparen mit einem Energiesparhaus.

 

Einige Energieexperten forderten auf den

letzten Umwelttagen, dass vor allem

die Industrieländer ihren Ressourcen- und

Energieverbrauch nicht nur merkbar,

sondern radikal senken müssen. Viele

Fachleute fordern eine Senkung des

Energie- und Ressourcenverbrauches um

den Faktor 4-10. Das bedeutet z.B. dass

ein Auto statt wie derzeit üblich ca. 8

Liter auf 100 km nur ¼ bis 1/10, also 2

Liter bis 0,8 Liter pro 100 km verbraucht.

Das Energiekonzept des Passivhauses

erreicht für den Neubau den Faktor 8-10.

Während der Gebäudebestand üblicher-

weise einen Heizwärmebedarf von 150

kWh/(m²a) hat, kommen diese Häuser

pro Jahr mit nur 10-15 kWh/(m²a) aus.

10 kWh = 1 Liter Heizöl. Bei 150 m²

Wohnfläche würde sich daraus ein

Jahresverbrauch von 150 – 225 Liter

Heizöl ergeben.

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Das Passivhaus – Grundlage solarer Zukunft

 

Die Zukunftssicherung

Das vordringliche Ziel jeder Energiepolitik sollte der Energie-

verbrauch unserer Häuser sein. Immer noch entsteht der

größte Teil der Umweltbelastung in unseren Breiten durch die

ungenügende Verbrennung zu großer Mengen fossiler Brenn-

stoffe. Die Entwicklungen der letzen Jahre haben gezeigt,

dass es sehr wohl möglich ist, Häuser mit einem „U“-Wert

von durchschnittlich 0,2 W/m²*K zu bauen,

was eine Reduzierung der Heizenergie auf ein Zehntel des

heute üblichen Wertes bedeutet.

Eine konventionelle Heizung ist überflüssig, es muss "nur"

gekühlt werden, der normale Haushaltsstromverbrauch und die

von den Personen abgegebene Wärmemenge reicht selbst an

kalten Wintertagen für ein sehr gutes Wohnklima. Dies alles

schafft die Möglichkeit, unsere Umwelt auch für die folgenden

Generationen zu sichern und zu erhalten.

 

Ziel ist es, den Energiebedarf von Gebäuden zu senken.

 

Das Passivhaus ist am Zuge.

Wohngebäude, die mit weniger als 15 kWh Heizenergie

pro m² und Jahr auskommen, haben einen ständig

wachsenden Marktanteil.

Bei diesen Passivhäusern ist der Wärmeschutz soweit

verbessert, dass der Heizwärmebedarf im wesentlichen 

durch die solaren und internen Gewinne abgedeckt wird.

 

Siehe auch Abbildung unten

Vergleich von Energiekennwerten für Wohngebäude

Abb. Vergleich von Energiekennwerten für Wohngebäude

 

 

 

CO2 Reduktion

 

Die BRD hat sich verpflichtet, ihren CO2-Ausstoß bis zum

Jahre 2005, verglichen mit dem des Jahres 1987, um 25% zu

verringern. Durch alleinige Erhöhung der Energieeffizienz,

rationellere Energieverwendung sowie energiebewusstes

Management und Verhalten kann bis zum Jahr 2005 ein

CO2-Reduktionspotential von rund 20% erreicht werden.

CO2-Emissionen stehen in direktem Zusammenhang zum

Primärenergieeinsatz.

Aufgrund der großen Anzahl an Wohnungen, bzw. Gebäuden

birgt schon eine geringe Verminderung des Primärenergie-

einsatzes zur Raumbeheizung in der Gesamtheit ein

beachtliches Einsparpotential. Der Wärmebedarf eines

Gebäudes setzt sich dabei im wesentlichen aus dem Trans-

missionswärmebedarf QT und dem Lüftungswärmebedarf QL

zusammen. Die Forschung nach besseren Wärmedämm-

stoffen zur Reduzierung des Transmissionswärmebedarfs

eines Gebäudes ist mittlerweile nahezu an den Grenzen

des technisch Machbaren angelangt. Bei gut wärmege-

dämmten Gebäuden kann somit eine nennenswerte Re-

duzierung der benötigten Heizenergie nur durch Verringerung

des Lüftungswärmebedarfs erfolgen, welcher hier bis zu 50%

des Gesamtenergiebedarfs für die Beheizung ausmachen

kann. Zur Senkung des Lüftungswärmebedarfs setzen wir auf

eine balancierte Passivhauslüftung mit Wärmepumpe oder

eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerück-

gewinnung. Die frische Außenluft wird durch einen Erdwärme-

tauscher geführt und vorgewärmt bzw. gekühlt. Der Wärme-

tauscher und die Wärmepumpe erwärmen bzw. kühlen die

Zuluft (Frischluftheizung). Damit ist keine weitere Heizung

notwendig. Die Trinkwasser-Erwärmung wird ebenfalls von der

Wärmepumpe in Kombination mit einer Solaranlage

übernommen.

 

 

 

 

Heizen, Lüften und Warmwasser in einem - durch

konsequente Nutzung der Luftabwärme.

Minimaler  Energieverbrauch, Schonung der Umwelt,

hohe Wirtschaftlichkeit.

Das Passivhaus – Zusammenarbeit von der Planung 

bis zur Fertigstellung

 

Einer der entschiedenen Faktoren beim Bau eines Passiv-

hauses ist die Kommunikation der einzelnen Gewerke.

Beginnend damit, dass der Architekt mit dem Planer für

Haustechnik die Wünsche der Kunden erkennt, und diese

versucht umzusetzen. Des weiteren müssen die ver-

schiedenen Gewerke (Baufirma, Elektro, Sanitär, Lüftung

usw.) gemeinsam ihre Aufgabenstellungen abklären, und

nach Vorgabe der Planung aufeinander abstimmen.

 

 

Immer frische Luft

Mit neuem Energiekonzept Kosten sparen

 

Eine angepasste Luftwechselrate ist wichtig für angenehmes

Raumklima in der Wohnung. Die Fenster ständig auf „Kipp“

zu stellen ist keine empfehlenswerte Lösung, da dabei

Energie verschwendet wird. Im Passivhaus wird frische Zuluft

den Wohn- und Schlafräumen vielmehr gezielt über eine

bedarfsorientierte Lüftung zugeführt und verbrauchte Abluft

aus Toiletten, Bad und Küche abgesaugt. Dies schafft beste

Raumluft zu jeder Zeit.

 

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