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Das
Passivhaus – Grundlage solarer Zukunft
Die
Zukunftssicherung
Das
vordringliche Ziel jeder Energiepolitik sollte der Energie-
verbrauch
unserer Häuser sein.
Immer noch entsteht der
größte Teil der Umweltbelastung in unseren
Breiten durch
die
ungenügende Verbrennung zu großer Mengen fossiler
Brenn-
stoffe.
Die Entwicklungen
der letzen Jahre haben gezeigt,
dass es sehr wohl möglich ist, Häuser
mit
einem „U“-Wert
von durchschnittlich 0,2 W/m²*K zu bauen,
was eine
Reduzierung
der Heizenergie auf ein Zehntel des
heute üblichen Wertes bedeutet.
Eine
konventionelle Heizung ist überflüssig, es muss "nur"
gekühlt
werden, der normale Haushaltsstromverbrauch
und die
von den Personen abgegebene Wärmemenge reicht
selbst
an
kalten Wintertagen für ein sehr gutes Wohnklima. Dies alles
schafft die
Möglichkeit,
unsere Umwelt auch für die folgenden
Generationen zu sichern und zu
erhalten.
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Ziel
ist es, den Energiebedarf von
Gebäuden zu senken.
Das
Passivhaus ist am Zuge.
Wohngebäude,
die mit weniger als
15 kWh Heizenergie
pro
m² und Jahr
auskommen, haben einen ständig
wachsenden
Marktanteil.
Bei
diesen Passivhäusern ist der Wärmeschutz
soweit
verbessert, dass
der Heizwärmebedarf im wesentlichen
durch
die solaren und internen
Gewinne abgedeckt wird.
Siehe
auch Abbildung unten
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CO2
Reduktion
Die
BRD hat sich verpflichtet, ihren CO2-Ausstoß bis zum
Jahre 2005,
verglichen mit dem
des Jahres 1987, um 25% zu
verringern. Durch alleinige Erhöhung der
Energieeffizienz,
rationellere Energieverwendung sowie energiebewusstes
Management und
Verhalten
kann bis zum Jahr 2005 ein
CO2-Reduktionspotential von rund 20%
erreicht werden.
CO2-Emissionen stehen in direktem
Zusammenhang zum
Primärenergieeinsatz.
Aufgrund
der großen Anzahl an Wohnungen, bzw. Gebäuden
birgt schon eine
geringe Verminderung
des Primärenergie-
einsatzes zur Raumbeheizung in der Gesamtheit ein
beachtliches
Einsparpotential. Der Wärmebedarf eines
Gebäudes setzt sich dabei
im wesentlichen
aus dem Trans-
missionswärmebedarf QT und dem Lüftungswärmebedarf
QL
zusammen.
Die Forschung nach besseren
Wärmedämm-
stoffen
zur Reduzierung des
Transmissionswärmebedarfs
eines Gebäudes ist mittlerweile nahezu an den Grenzen
des
technisch Machbaren angelangt. Bei gut wärmege-
dämmten Gebäuden
kann somit eine
nennenswerte Re-
duzierung der benötigten Heizenergie nur durch
Verringerung
des
Lüftungswärmebedarfs
erfolgen, welcher hier bis zu 50%
des Gesamtenergiebedarfs für
die
Beheizung ausmachen
kann. Zur Senkung des Lüftungswärmebedarfs
setzen wir auf
eine
balancierte Passivhauslüftung mit Wärmepumpe oder
eine
kontrollierte Be- und Entlüftung
mit Wärmerück-
gewinnung. Die
frische Außenluft wird durch einen Erdwärme-
tauscher
geführt und vorgewärmt bzw. gekühlt. Der Wärme-
tauscher und die Wärmepumpe
erwärmen
bzw. kühlen die
Zuluft (Frischluftheizung). Damit ist keine weitere
Heizung
notwendig.
Die Trinkwasser-Erwärmung wird ebenfalls von der
Wärmepumpe in
Kombination mit
einer Solaranlage
übernommen.
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Heizen,
Lüften und Warmwasser in einem - durch
konsequente Nutzung
der Luftabwärme.
Minimaler
Energieverbrauch, Schonung der Umwelt,
hohe Wirtschaftlichkeit.
Das
Passivhaus – Zusammenarbeit von der Planung
bis zur Fertigstellung
Einer
der entschiedenen Faktoren beim Bau eines Passiv-
hauses ist die
Kommunikation der
einzelnen Gewerke.
Beginnend damit, dass der Architekt mit dem
Planer für
Haustechnik
die Wünsche der Kunden erkennt, und diese
versucht umzusetzen. Des
weiteren müssen
die ver-
schiedenen Gewerke (Baufirma, Elektro, Sanitär, Lüftung
usw.) gemeinsam
ihre
Aufgabenstellungen abklären, und
nach Vorgabe der Planung
aufeinander abstimmen.
Immer
frische Luft
Mit
neuem Energiekonzept Kosten sparen
Eine
angepasste Luftwechselrate ist wichtig für angenehmes
Raumklima in
der Wohnung. Die
Fenster ständig auf „Kipp“
zu stellen ist keine
empfehlenswerte
Lösung, da dabei
Energie
verschwendet wird. Im Passivhaus wird frische Zuluft
den Wohn- und
Schlafräumen vielmehr
gezielt über eine
bedarfsorientierte Lüftung zugeführt und
verbrauchte Abluft
aus
Toiletten,
Bad und Küche abgesaugt. Dies schafft beste
Raumluft zu jeder Zeit.
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