Kurzbaubeschreibung Haustechnik/Solaranlage/Lüftung etc. Baulexikon von A-Z

 

1. Allgemeine (Kurz-) Baubeschreibung

 

Der Bauantrag mit Statik und Entwässerungsantrag wird vom Architekten erstellt, den

Bauherren zur Unterschrift vorgelegt und bei dem jeweils zuständigen Bauamt eingereicht.

Architektur- und Ingenieurleistungen sind im Festpreis enthalten. Die Bauausführung der

AN erfolgt ab Oberkante Fundamente / Keller in handwerksgerechter Bauweise, nach

den gültigen DIN-Vorschriften. Die entsprechenden Bauzeichnungen im Maßstab 1 : 100

werden auf Grundlage des erarbeiteten Entwurfs nach den persönlichen Wünschen der

Bauherren erstellt. Änderungen, sofern neue technische Erkenntnisse oder

Bauvorschriften diese erforderlich werden lassen, behält sich Pab vor. Nach Erteilung der

Baugenehmigung und der Sicherstellung der Gesamtfinanzierung erfolgt der

Produktionsbeginn für den Rohbau und die Fensterelemente. Das eingezeichnete

Mobiliar, Feuerstellen (Kamin), Wasser-, Tel.- und Stromanschluss mit den

entsprechenden Leitungen der Versorger bis zum Zähler, sowie Entwässerungsleitungen

auf dem Grundstück ab Hausaußenwand, Genehmigungsgebühren und

Behördenleistungen sind im Festpreis nicht enthalten. Sanitäre Einrichtungsgegenstände

laut Baubeschreibung.

 

Wärmedämmung Erdgeschossdecke Fenster, Haustür Elektroarbeiten
Baustelleneinricht. Obergeschossdecke Außenfensterbänke Treppen
Erdarbeiten Innenwände Klempnerarbeiten Fliesenarbeiten
Außenwände Dachstuhl Lüftungsanlage Innenfensterbänke
Erdgeschossfußboden Dachüberstände Solaranlage Innentüren
Estricharbeiten Dacheindeckung Sanitärinstallation, K-W-Wasserbereitung Außengeländer
Sonstiges
Passivhaus Home/ Energiesparen/ News/Presse
Passivhaus Wir über uns/Philosohpie/Referenzen
Passivhaus Kontakt/Wegbeschreibung/Katalog
Passivhaus Definition/Grundsätze/Finanzierung
Passivhaus Baubeschreibung/Technik/Baulexikon
Passivhaus Grundrisse & Preise/Architektur/Gewerbebau
Passivhaus Pilotprojekt EFH/Gewerbebau/Villa
Passivhaus Förderungen/Links/Allgemeines

2. Wärmedämmung, Dichtigkeit der Gebäudehülle

Das Passivhaus wird nach den Richtlinien des

Passivhausinstitutes PHI in Darmstadt mit dem Programm

PHPP 2004 berechnet. Die AN garantiert für die Einhaltung

der hohen Ansprüche an ein Passivhaus in Bezug auf

Wärmeverluste und Luftdichtigkeit. Die AN garantiert für die

Dichtigkeit der Gebäudehülle, die durch einen

„Blower-Door-Test“ überprüft und zertifiziert wird. Der obere

Grenzwert für die Luftwechselrate beträgt 0,6 1/h. Ein

Blower-Door-Test ist im Hauspreis enthalten.

 

Kopie des Blower-Door-Zertifikates zur Anschauung

 

Seite 1             Seite 2             Seite3

17. Heizungs- und Lüftungsanlage

Die Wärmegewinnung für die Beheizung erfolgt mittels

Wärmepumpe, z. B. Fabrikat Tecalor THZ 303 Sol, oder

gleichwertig. Dieses Integralgerät enthält eine geregelte

Wohnraumlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

 

Je nach Aufstellort (Erdgeschoß oder Spitzboden) werden

die Frisch- und Fortluftleitungen durch die Außenwand oder

über Dach geführt.

 

Es besteht optional die Möglichkeit, in Eigenleistung einen

Erdwärmetauscher zur Nutzung der Erdwärme an die

Lüftungsanlage anzuschließen. Die entsprechenden

Rohrleitungen sind im Leistungsumfang nicht enthalten

(siehe Fundamente).

 

Abluftöffnungen befinden sich in der Küche, im WC, im Bad

und im Flurbereich (bzw. gemäß Lüftungsprojektierung). Die

Frischluftzufuhr erfolgt in allen Wohn- und Schlafräumen.

Alle Zuluftleitungen werden mit Schalldämpfern, bzw.

schalldämpfenden Leitungen ausgeführt. Eine genaue

Einmessung der Lüftungsanlage erfolgt bei der

Inbetriebnahme.

 

Eine Nachheizung erfolgt im „Bad“ mittels eines

Handtuchheizkörpers und im Bereich „Wohnzimmer“ mit

einem Standardheizkörper für kurzzeitig erhöhten

Wärmebedarf.

 

18. Solaranlage

Die Sonnenenergie wird zur Unterstützung der

Warmwasserbereitung genutzt. Dafür wird eine Solaranlage

mit einer Kollektorfläche von ca. 4,00m² auf dem Dach

installiert und an den Warmwasserspeicher des

Wärmepumpenkompaktgerätes angeschlossen.

 

blower_door_1_kl.gif (19806 Byte)   blower_door_2_kl.gif (30909 Byte)   blower_door_3_kl.gif (35493 Byte)

Abb.: Vorbereitungen zum Blower-Door-Test

 

3. Baustelleneinrichtung

Die Zufahrt zum Baukörper und Haltemöglichkeiten für

schwere Fahrzeuge (bis 38 TO), Kranstandplatz (evtl.

geschotterte Baustraße erforderlich), sowie

Platz zum Lagern der Baustoffe ist vom Auftraggeber zu

gewährleisten. Evtl. benötigte straßenverkehrsregelnde

Maßnahmen oder Baustellenabsperrungen sind beim

zuständigen Straßenverkehrsamt zu beantragen und vom

Auftraggeber zu veranlassen. Der Auftraggeber stellt

Baustrom (380V, 35A) und Bauwasser auf Anforderung zur

Verfügung. Für die Entsorgung von Bauabfällen und

Verpackungen stellt der Auftraggeber bei Baubeginn einen

Container auf der Baustelle (Leerung nach Bedarf).

 

Pab sorgt dafür, dass ein Autokran für die Aufstellung der

Holztafelelemente zur Verfügung gestellt wird, sowie Gerüst

und Bautoilette während der gesamten Bauzeit.

 

4. Erdarbeiten, Fundamente in Eigenleistung

Die Erdarbeiten und die Erstellung der Fundamente erfolgt

durch den Auftraggeber in Eigenleistung (vorhandene

zulässige Bodenpressung mindestens 200 KN/m²). Die

Streifenfundamente sind in frostfreier Tiefe zu gründen. Auf

den Stahlbetonfundamenten ist ein 12,5 cm hohes

Sockelmauerwerk zu erstellen (Höhentoleranzen

max. 5mm).

 

Zur Verankerung des Wohngebäudes müssen in den

Fundamenten Windrispenbänder einbetoniert werden. Auf

dem Sockelmauerwerk wird eine Abdichtung gegen

aufsteigende Feuchtigkeit aufgebracht (gem. DIN). Es wird

ebenes Gelände mit Bewuchs nicht höher als 20 cm

angenommen. Grenzsteine müssen vermessen und sichtbar

sein. Die Beseitigung von Oberflächen-, Regen-, Schicht-

und Grundwasser erfolgt bauseits.

 

Als Zuluftleitung für die Lüftungsanlage kann vom

Auftraggeber in Eigenleistung zur Nutzung der Erdwärme ein

KG / PVC-Rohr DN 150 verlegt werden, mit einer

Gesamtleitungslänge von ca. 45 m.

 

Ein Fundamenterder, sowie die Entwässerungsleitungen

und die Hausanschlüsse der Versorger müssen vom

Auftraggeber mit berücksichtigt und vorbereitet werden nach

Absprache mit Pab.

 

5. Außenwände

Die Außenwände sind in dreischaligem System aufgebaut:

·       mittig eine Holzständerkonstruktion mit Wärmedämmung
  als tragendes System

·       innenseitig eine Vorsatzschale als Installationsebene mit
  raumseitiger Gipskartonverkleidung und Wärmedämmung,
  mit allen erforderlichen Leitungen und Leerrohren

·       außen ein Wärmedämmverbundsystem mit Außenputz.

Der Aufbau der Außenwand von innen nach außen ist wie folgt:

12,5 mm  Gipskartonplatte, in Feuchträumen imprägniert,

               vorgespachtelt

180 mm   Unterkonstruktion (Fichte/Tanne)  mit
               Mineralfaserdämmung

12 mm     OSB-Platte

0,20 mm  PE-Folie als Dampfsperre; luftdicht verklebt an
               allen Naht- und Tackerstellen

160 mm   Holzrahmenkonstruktion (Fichte/Tanne) mit
               Volldämmung aus Mineralwolle

12 mm     zementgebundene Spanplatte

100 mm   Wärmedämmsystem bis Unterkante Sohle

7mm        Außenputz, bestehend aus Vorspachtel,
               Textilgewebe, Grundanstrich und weißem
               Edelputz, incl. aller Putzabschlussschienen und
               notwendigen Anbauteile, bis Unterkante Sohle.
               Farbiger Putz ist gegen Mehrpreis möglich.

 

Insgesamt erreichen die Außenwände einen U-Wert

von 0,09 W/qmk.

 

6. Erdgeschoßfußboden

Der tragende Fußboden wird in Holztafelbauweise hergestellt.

Die Holzrahmenkonstruktion wird auf imprägnierten

Holzschwellen auf das vom Auftraggeber vorbereitete

Sockelmauerwerk aufgesetzt. Es wird außenseitig von Pab

eine Sockelabdichtung mit Bitumenschweißbahnen

ausgeführt.

 

Auf dem Systemfußboden wird ein schwimmender

Zementestrich mit zusätzlicher Dämmung eingebaut.

 

Der Aufbau der Elemente von oben nach unten ist wie folgt:

10 mm     Bodenbelag (Eigenleistung, Ausnahme: Fliesen
               durch Pab)

60 mm     Zementestrich

80 mm     Wärmedämmung

22 mm     OSB-Platte

0,20 mm  PE-Folie als Dampfsperre; luftdicht verklebt an
               allen Naht- und Tackerstellen

220 mm   Holzrahmenkonstruktion (Fichte/Tanne) mit
               Volldämmung aus Mineralwolle

12 mm     zementgebundene Spanplatte

 

Die Gesamtkonstruktion hat einen U-Wert von 0,13 W/qmk.

 

7. Estricharbeiten

Die Estricharbeiten im Erd- und Obergeschoß werden von

Pab gemäß DIN 18353 ausgeführt. Die Arbeiten beinhalten

den schwimmenden Zementestrich, inkl. Wärme- bzw.

Trittschalldämmplatten und Bewehrung in den gefliesten

Bereichen. Der Gesamtaufbau im Erdgeschoss beträgt 14

cm und im Obergeschoss 9 cm, jeweils zzgl. des

Bodenbelages.

 

8. Erdgeschossdecke

Der Aufbau von oben nach unten ist wie folgt:

10 mm     Bodenbelag (Eigenleistung, Ausnahme: Fliesen
               durch Pab)

50 mm     Zementestrich

40 mm     Trittschalldämmung

22 mm     OSB-Platte

220 mm   Holzrahmenkonstruktion (Fichte/Tanne) mit 60mm
               Schalldämmung; im Randbereich zu den
               Außenwänden 220 mm
               Volldämmung auf einer Breite von 50 cm

22 mm     Holzunterkonstruktion (Fichte/Tanne)

12,5 mm  Gipsbauplatte, vorgespachtelt

 

9. Obergeschossdecke

Der Aufbau ist gleich der Erdgeschossdecke, jedoch ohne

Oberbelag, Estrich und Trittschalldämmung.

 

10. Tragende Innenwände

Die Innenwände werden in Holztafelbauweise hergestellt.

Die Wände werden mit Gipsbauplatten verkleidet. Alle

vorgesehenen Elektroleitungen werden in den Wänden

verlegt.

Der Aufbau der Elemente ist wie folgt:

12,5 mm  Gipsbauplatte, in Feuchträumen imprägniert,
               vorgespachtelt

100 mm   Holzrahmenkonstruktion (Fichte/Tanne) mit 100
               mm Schalldämmung

12,5 mm  Gipsbauplatte, in Feuchträumen imprägniert,
               vorgespachtelt

 

11. Dachstuhl

Die Ausführung eines Satteldachs erfolgt als Pfettendach.

Der Aufbau des Dachstuhls von innen nach außen ist wie

folgt:

12,5 mm  Gipskartonplatte, in Feuchträumen imprägniert,
               vorgespachtelt

200 mm   Unterkonstruktion (Fichte/Tanne) mit
               Mineralfaserdämmung

12 mm     OSB-Platte

0,20 mm  PE-Folie als Dampfsperre; luftdicht verklebt an
               allen Naht- und Tackerstellen

220 mm   Holzsparrenkonstruktion (Fichte/Tanne) mit
               Volldämmung aus Mineralwolle

 

Der U-Wert der Dachfläche beträgt 0,10 W/qmk.

 

12. Dachüberstände

Sichtbare Dachüberstände gem. Bauzeichnung werden mit

Aufsparrenschalung aus gehobeltem Holz erstellt. Alle

Sparren- und Pfettenköpfe werden einfach profiliert. Die

Verschalung erfolgt mit Nut- und Federbrettern. Sämtliche

Dachüberstände sind fertig endbehandelt, Anstrich weiß

oder offenporige Lasur nach Bemusterung.

 

13. Dacheindeckung

Betondachziegel (Farbe und Form nach Bemusterung ) auf

Lattung, Konterlattung und diffusionsoffener Unterspannbahn

mit allen erforderlichen Formsteinen. Die Konterlattung und

Lattung ist mit anerkannten Holzschutzmitteln imprägniert. Die

Belüftung der Dachhaut erfolgt über Traufe und Trockenfirst.

 

Auf Wunsch können Tonpfannen gegen Aufpreis angeboten

werden.

 

14. Fenster, Haustür

Die Verglasung erfolgt mit Drei-Scheiben-Isolierglas, Uw-Wert

incl. Rahmenanteil unter 0,8 W/qm*K im Mittel,

Lichtdurchlassgrad mind. 50 % (zertifizierte

Passivhausfenster).

Sämtliche Fenster sind aus endbehandeltem Kiefernholz in

den Abmessungen lt. Bauzeichnung gefertigt und werden in

der Lage lt. Bauzeichnung eingebaut. Fensteranschläge, sowie

Rahmen- und Glasaufteilung entsprechend den

Bauzeichnungen. Feststehende Elemente werden als

Rahmenprofil ohne Flügel eingebaut. Terrassentürflügel

erhalten einen Dreh-Kippbeschlag. Terrassentürelemente mit

Doppelflügel erhalten einen Stulp- und einen Drehkippflügel.

Eine sommerliche Verschattung ist bauseits vorzusehen.

 

Die Haustür wird nach Zeichnung mit Dreipunktverriegelung

und Metall-Bodenanschlagschiene gefertigt. Die Haustür aus

endbehandeltem Kiefernholz mit Wärmedämmwerten

entsprechend den Fenstern kann wahlweise als volles Türblatt,

oder mit Lichtausschnitt, z. B. in Rautenform von ca. 30cm x

30cm ausgeführt werden (Wert bis 2.500,- EUR, incl.

Drückergarnitur und Verglasung).

 

15. Außenfensterbänke

Die Außenfensterbänke werden aus Aluminium mit

seitlichen Abschlußprofilen erstellt.

Der Überstand zum Außenputz beträgt ca. 30 - 50 mm.

Möglich Farben sind braun, weiß oder Alu natur.

Die Haustür, sowie die bodentiefen Fensterelemente erhalten

eine Außenfensterbank aus Stein.

 

16. Klempnerarbeiten

Dachrinnen (halbrund) und Fallrohre aus Titanzinkblech

enden ca. 50 cm über Erdreich.

Der Anschluss an die Kanalisation / Standrohre ist nicht im

Leistungsumfang enthalten und erfolgt bauseits.

Eine Ausführung mit Kupferdachrinnen ist gegen Aufpreis

erhältlich.

 

 

19.Sanitärinstallation, Kalt- und Warmwasserbereitung

Die Brauchwassererwärmung erfolgt durch das

Wärmepumpenkompaktgerät mit integriertem (Solar-)

Warmwasserspeicher - ca. 200 Liter -  in Kombination mit

der Solaranlage.

 

Die Installation der Kalt- und Warmwasserleitungen nach

DIN 1988 erfolgt mit Mehrschicht-Verbundrohr.

Kalt- und Warmwasserversorgungsstellen werden in der

Küche, im Bad und im WC installiert.

 

Zirkulationsleitungen sind gegen Aufpreis möglich.

 

Abwasserleitungen gem. DIN 1986 werden über Dach

entlüftet.

 

Die Ausstattung der sanitären Einrichtungsgegenstände

kann regional von der Baubeschreibung abweichen, ist

jedoch gleichwertig und ist z. B. (Serie „Clivia Top“) wie folgt

vorgesehen:

1 Waschtischanlage: 1 Waschtisch 60 cm, weiß

                                          1 Einhebelmischbatterie

 

1 Badewannenanlage:1 Stahl-Einbauwanne 75 x 170 cm

                                          1 Satz Wannenträger

                                           1 Aufputz Wannenfüll- u. Brausebatterie

                                              mit Brauseset

 

1 Duschanlage:         1 Stahl-Brausewanne 90 x 90 x 15cm

                                1 Aufputz Brause-Thermostatbatterie

                                1 Brauseset mit Wandstange

 

2 WC-Anlagen:          je 1 wandhängendes Tiefspülklosett,

                                weiß

                                je 1WC-Sitz und Spülkasten

                                Abdeckplatte

 

1 Waschtischanlage für das WC: 1 Waschtisch 45 cm, 

                                                 weiß

                                                 1 Einhebelmischbatterie

 

1 Anschluss für Waschmaschine

1 Anschluss für Geschirrspüler

1 Außenzapfstelle.

 

Solarmodule   Warmwasseraufbereitung

Abb. Solarmodule           Solarspeicher für

                                     Warmwasseraufbereitung

Bilder Solar Direct

 

Eine Ausstattung mit zusätzlichen Sanitärelementen oder

zusätzliche Installationsarbeiten sind auf Anfrage möglich.

 

20. Elektroarbeiten

hlerschrank komplett mit Automaten. Ab Zählerschrank

erfolgt die Elektroinstallation; im Erd- und Obergeschoß

unter Putz. Die Lage der Steckdosen und Schalter wird von

den Bauherren in Zusammenarbeit mit dem Elektriker in

einem Elektroplan festgelegt. Ausführung der Schalter- und

Steckdosenabdeckungen in der Farbe weiß (z. B. Fabrikat

Jung ST 550).

 

Je nach Raumaufteilung ist im Einzelnen z.B. folgende

Ausstattung vorgesehen:

     Hauseingang: 1 Anschl. für Außenleuchte,
1 Klingelanlage mit Gong 65,

     Diele/Windfang: 1 Anschl. für Deckenl. mit Wechselschaltung,
1 Steckdose

     WC:                   1 Anschl. für Wand- oder Deckenleuchte,
1 Schukosteckdose,

     Küchenbereich: 1 Anschl. für Deckenleuchte,
6 Schukosteckdosen,
1 Anschl. für Elektroherd,
1 Anschl. für Spülmaschine,

     Wohnen:           1 Anschl. für Deckenl. mit Serienschalter
6 Schukosteckdosen,
1 Leerrohr für Telefonanschluss,
1 Leerrohr für Antennenanschluss,

     Essen:              1 Anschl. für Deckenleuchte,
2 Schukosteckdosen,

     Eltern/Arbeiten: 1 Anschl. für Deckenleuchte,
4 Schukosteckdosen,

     je Kind:              1 Anschl. für Deckenleuchte,
3 Schukosteckdosen,

     Bad:                   1 Anschl. für Deckenlampe,
1 Anschl. für Wandlampe,
2 Schukosteckdosen,

     Flur/Treppenbereich: 1 Anschl. für Deckenl. mit Wechsel- bzw. Kreuzschaltung,
1 Schukosteckdose

     HWR:                1 Anschl. für Deckenleuchte,
1 Anschl. für Waschmaschine,
4 Schukosteckdosen,
1 Anschluss für die Heizungs- und Lüftungsanlage, 380 V
1 Anschl. für Solaranlage,
1 Steuerkabel für einen
 Außentemperaturfühler

     Terrasse/Balkon: 1 Anschl. für Außenleuchte,
1 Schukosteckdose, von innen schaltbar

Alle Leitungen werden gemäß VDE und nach den

Vorschriften der örtlichen Versorgungsunternehmen verlegt.

Zusätzlich gewünschte Elektroinstallationsarbeiten sind auf

Anfrage möglich.

 

21. Treppen

Die Geschosstreppen werden als Stahltreppen mit

Buchenfurnierholzstufen ausgeführt (Massivholzstufen in

Buche, Eiche oder Ahorn sind gegen Aufpreis möglich).

Das Geländer aus Stahl kann wahlweise mit einem

Handlauf aus Stahl oder in Holz gefertigt werden. Alle

Metallteile sind mit Rostschutzanstrich vorbehandelt, die

Endlackierung erfolgt mit den Malerarbeiten in

Eigenleistung.

 

Eine Bodeneinschubtreppe zum Spitzboden wird eingebaut.

 

22. Fliesenarbeiten

Die Fliesen werden im Dünnbettverfahren verlegt. Die

Auswahl der Fliesen erfolgt durch eine Bemusterung.

Wandfliesengröße ca. 20/20 cm, Bodenfliesen ca. 25/25

cm. Die Fliesen werden gerade und fluchtrecht verlegt. Der

enthaltene Materialpreis der Fliesen mit Verlegematerial

(Dickschichtanstrich, Fliesenkleber, Verfugungsmasse,

Silikon, Fliesenkreuze und Eckschutzschienen) beträgt 25,-

EUR/m². Die Nebenarbeiten beinhalten das Einmauern der

Dusche und Badewanne, eventuelle Vorspachtelungs- und

Grundierungsarbeiten sowie dauerelastische

Versiegelungen (im Hauspreis enthalten).

Fliesen sind vorgesehen in den Räumen:

Küchenbereich: Bodenfliese inkl. Sockelfliese, bis 10m² 
                        Wandfliese als Küchenspiegel, ca. 4m²

Bad:                 Bodenfliese
                        Wandfliese bis 2,00m Höhe, bzw. bis
                        Dachschräge

WC:                 Bodenfliese Wandfliese bis 2,00m Höhe

Diele:               Bodenfliese inkl. Sockelfliese, bis 10m²

 

Zusätzliche Fliesenarbeiten, wie Diagonalverfliesung,

Bordüren, Mosaik, runde Badewannenverfliesung etc. sind

mit Fa. Pab gesondert zu vereinbaren und abzurechnen.

 

23. Innenfensterbänke

Innenfensterbänke sind aus unbehandeltem

Naturkiefernholz vorgesehen (Breite bis 30 cm, Stärke ca.

40 mm). Im Bad, WC und in der Küche im Bereich des

Küchenfliesenspiegels werden die Fensterbänke gefliest.

Die Innenfensterbänke sind Bestandteil der Fliesenarbeiten.

 

24. Innentüren

Es werden Röhrenspantürblätter mit Echtholzfurnier

eingebaut in Buche, Weißlack oder gleichwertig, inkl.

passender, endbehandelter Holzzargen (weitere Holzarten

auf Anfrage). Drücker: Leichtmetalldrücker, Rundform mit

Rosette. Die Innentüren werden in den Abmessungen lt.

Bauzeichnung angefertigt und in der Position lt.

Bauzeichnung eingebaut. Türanschläge entsprechend den

Bauzeichnungen. Der Wert pro Tür mit Zarge und

Drückergarnitur beträgt inkl. Einbau 225,- EUR.

 

Ganzglastüren oder Türen mit Lichtausschnitt/Verglasung

sind auf Anfrage möglich.

 

25. Außengeländer

Alle eingezeichneten Außengeländer in der Fassade

werden aus verzinktem Stahlrundrohr mit

vertikalen/horizontalen Stäben gefertigt und in der

Fensterleibung feststehend montiert (ohne Hauseingangs-,

Kellertreppen-, oder sonstige Geländer).

 

26. Sonstiges

a)      Änderungen durch behördliche Auflagen bedingt, sowie

Änderungen und Verbesserungen, die den Wert und die

Funktion nicht negativ beeinträchtigen, bleiben der AN mit

Zustimmung der AG vorbehalten.

b)       Sämtliche von der AN erstellten Texte, Zeichnungen

und Entwürfe sind geistiges Eigentum der Fa. pab-

Passivhaus GmbH.

c)       Die Anschlussfugen Wände/Decken/Dach der

raumseitigen Gipsbauplatten müssen mit den Malerarbeiten

in Eigenleistung dauerelastisch versiegelt werden.

d)       Schwundrisse in der Holzkonstruktion durch

Trocknung, bedingt durch die kontrollierte Lüftung, sind

technisch bedingt und stellen keinen Mangel dar. Dadurch

evtl. auftretende Risse in den Fugen der

Gipskartonplattenflächen  sind unvermeidbar und müssen

dauerelastisch versiegelt werden (Eigenleistung

Malerarbeiten).

e)       Sämtliche nicht aufgeführte Positionen sind nicht

Vertragsbestandteil und werden von den Bauherren in

Eigenleistung ausgeführt, wie z. B. Maler- und

Teppicharbeiten, Feinspachtelung zum direkten Anstreichen

der Gipskartonoberflächen, Nebengebäude, Außenanlagen

etc..

f)         Mit den Eigenleistungen kann erst begonnen werden

nach mängelfreier Endabnahme aller vom AN zu

erbringenden Leistungen. Bei vorzeitigem Beginn der

Eigenleistungen gelten die vorhergehenden Leistungen der

AN als abgenommen.

g)    Bis zum Aufstellen des Baugerüstes bei

Montagebeginn ist der evtl. vorhandene

Kellerbereich/Baugrube vom AG ebenerdig aufzufüllen und

ausreichend zu verdichten, um die Standsicherheit des

Fassadengerüstes und des Autokranes zu gewährleisten.

Zusatzgerüste unterhalb der Kellerdecke oder sonstige

Erschwernisse werden mit Mehrkosten berechnet.

 

 

Text von PAB

Gesellschaft für Passive Alternative Bauweisen mbH,

Raiffeisenstr. 8, 49509 Recke, Tel.  05453 / 96 69 - 0

Copyright © 2000   Stand: 21. Juni 2005

 

nach oben